Keiner von uns schafft es, einen Umzug ganz allein zu bewältigen. Auch jene, die gewöhnlich in ihrem Leben alles selbst managen, sind beim Umzug auf Hilfe anderer angewiesen. Ob es nun eine Firma ist oder ob es Freunde sind, die für den Umzug bereitstehen werden, man braucht einfach ganz viele Hände.
Falsche Scheu, um die Hilfe anderer zu bitten, ist hier fehl am Platz. Nicht immer steht ein Bekanntenkreis mit kräftigen Helfern zur Verfügung. Dann wird man eine Umzugsfirma beauftragen, und sei es nur für die schweren Gegenstände. Es wird mit der Firma in der Regel vereinbart, ob sie nur die Sachen transportieren und in der Wohnung aufstellen sollen oder ob sie auch beim Aufbau mit Hand anlegen müssen.
Geht es um große Möbel, und hat man selbst wenig Erfahrung damit, ist Letzteres besser. Aber auch, wenn das nicht ausgemacht ist, sind die Umzugspacker meist gern bereit, noch bei dem einen oder anderen Handgriff mit zuzupacken. Ist der Termindruck bei ihnen nicht allzu groß, kann man sie ruhig bitten, ob sie beim Aufstellen von diesem oder jenem Möbelstück noch mithelfen. Für ein Aufgeld oder ein Trinkgeld in die Hand ist das meist möglich, und fragen kostet bekanntlich nichts.
Den neuen Nachbarn würde man sich bestimmt sowieso vorstellen. Man muss sich nicht genieren, sie nach einem Werkzeug zu fragen, das gerade fehlt oder um eine kleine Hilfe zu bitten. Natürlich nur, wenn sie dazu körperlich in der Lage erscheinen. Meist werden kleinere Handreichungen, wie zum Beispiel auch der Anschluss von Wasch- oder Spülmaschine, gern gemacht. Mit einer Einladung zur Einweihung kann man sich revanchieren. So ist auch schon der Grundstein für eine gute Nachbarschaft gelegt.